Saisonauftakt der ACV Kart Nationals in Kerpen

Endlich ging es auch für die Piloten der ACV Kart Nationals und des Rok Cup Germany los. Vom 25. bis 26. Mai 2019 fand die gemeinsame Auftaktveranstaltung der beiden Rennserien mit rund 50 ambitionierten Teilnehmern auf dem Erftlandring in Kerpen statt. Die Piloten des Rok Cup Germany kämpften hierbei nicht nur um den Tagessieg und die Führung in der Meisterschaftswertung, sondern auch um die ersten wichtigen Punkte für die Qualifikation zum Rok Cup Superfinal, welches vom 09. bis 12. Oktober im italienischen Lonato stattfinden wird. Die drei Bestplatzierten in den vier großen Rok-Prädikaten (Rok Mini, Rok Junior & Senior, Rok Shifter) lösen zum Ende der deutschen Saison dann die Tickets für das Kart-Spektakel auf dem South Garda Ring, wo im vergangenen Jahr über 450 Piloten aus aller Welt um die prestigeträchtigen Titel kämpften. 

ACV-Sportchef Jens Klingenberg zeigte sich mit dem Auftakt zufrieden und hob dabei heraus, was ihm persönlich wichtig war: „Eigentlich hat alles gepasst, es war schönes Wetter, es gab tolle Rennen und aufregende Positionskämpfe. So kann es zweifelsohne weitergehen. Ich freue mich auf die kommenden Veranstaltungen.“

Die einzelnen Prädikate waren eng umkämpft und boten begeisternde Renn-Action, teilweise gar bis auf den letzten Metern.

Spannung bei den Rok Mini-Piloten, Korchukov holt Tagessieg

Bereits in den Freien Trainings und im WarmUp zeichnete sich eine ausgeglichene Spitzengruppe im Feld der jüngsten Rokker ab. Alessio Ivan Ladan konnte mit einem minimalen Vorsprung von 11 Tausendstel die Pole-Position vor Marcell Korchukov sichern. Tayem Saleh folgte dem Führungs-Duo mit einem knappen Rückstand von und 1,5 Hundertstel. Diese drei Piloten dominierten auch das erste Finale und setzten sich deutlich vom Hauptfeld ab. In einem von vielen Positionswechseln geprägten Lauf setzte sich kurz vor Schluss Korchukov an die Spitze und siegte vor Ladan und Saleh. Im zweiten Finale entbrannte ein spannender Zweikampf um den Sieg, den letztendlich Saleh für sich verbuchen konnte. Korchukov, Ladan und Reger folgten auf den weiteren Positionen.

Tageswertung

  1. Marcell Korchukov 45 Punkte
  2. Tayem Saleh 41 Punkte
  3. Alessio Ivan Ladan 36 Punkte
  4. Tom Reger 26 Punkte
  5. Vincent von Malsch 20 Punkte

Gärtner und Blankenburg erfolgreich den Rok Junioren

Ähnlich wie bei den Rok Mini-Piloten zeigten die beiden Rennsieger bereits im Qualifying ihre Qualität. Benjamin Gärtner sicherte sich die Pole Position für das erste Finale, während Colin Blankenburg neben ihm aus der ersten Startreihe ins Rennen gehen konnte. Nach einer unruhigen Anfangsphase konnten sich die beiden Piloten gemeinsam mit dem Rok Mini-Champion aus dem Vorjahr Enrico Förderer vom Hauptfeld absetzen. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von lediglich 0.072 sec verteidigte Gärtner seine Führungsposition bis ins Ziel. Im zweiten Finale setzte sich Blankenburg schnell an die Spitze des Rennens und fuhr den weiteren Piloten davon. Nick Klein-Ridder, der erste Rok GP Youngster Gewinner, musste sich durch das aktive Feld kämpfen und belohnte seine Aufholjagd mit einem starken zweiten Platz.

Tageswertung

  1. Colin Blankenburg 45 Punkte
  2. Benjamin Gärtner 41 Punkte
  3. Nick Klein-Ridder 30 Punkte
  4. Niklas Linnartz 22 Punkte
  5. Lukas Gridjan 18 Punkte

Bönighausen fast unschlagbar in der Senioren-Klasse

Colin Jamie Bönighausen verpasste nur erdenklich knapp das perfekte Wochenende, kann aber mit seiner Performance und Punkteausbeute mehr als zufrieden sein. Die jeweils schnellste Runde in den freien Trainings, im WarmUp und in den beiden Rennen unterstrichen den Speed des Senioren-Rookies. Im Qualifying musste er sich jedoch Raphael Karmalker geschlagen geben, der somit das Feld von der Pole-Position in das erste Finale führte. Karmalker verteidigte in den ersten Runden gekonnt seine Führung, ehe er Bönighausen passieren lassen musste. Im zweiten Senioren-Finale konnte Bönighausen einen Start-Ziel-Sieg verbuchen. Jan Unglaub sprang mit einem dritten und einem vierten Platz auf P3 in der Tageswertung.

Tageswertung

  1. Colin Bönighausen 50 Punkte
  2. Raphael Karmalker 40 Punkte
  3. Jan Unglaub 29 Punkte
  4. Jonas Teichmann 26 Punkte
  5. Nico Hilgers 22 Punkte

Feller mit Doppelsieg bei den Rok Shiftern

Sascha Richter, Drittplatzierter aus dem Vorjahr, stellte seine Favoritenrolle in den freien Trainings und im Qualifying deutlich unter Beweis. Direkt am Start des ersten Finals kam es jedoch zu einer folgenschweren Kollision, die aufgrund des daraus resultierenden Schadens an seinem Kart zu seinem Aus zumindest für dieses Wochenende führte. Silas Feller nutze die Chance und gewann beide Finalläufe jeweils vor Klaus Biermann und Tim Noel Peschmann. In der Klasse Rok Shifter Plus war Matthias Schmidt vor Klaus Bönighausen erfolgreich, Ulli Hohnstädt siegte bei den Rok Shiftern Ü30 und Thorsten Migge in der KZ2.

Tageswertung

  1. Silas Feller 50 Punkte
  2. Klaus Biermann 40 Punkte
  3. Tim Noel Peschmann 32 Punkte

Weiter geht es für den ACV-Tross und die deutschen Rokker am 15. und 16. Juni 2019, dann treffen sich die Piloten zur zweiten Runde im bayrischen Ampfing.